Liebe Theaterfreunde,
die Premiere in Potsdam ist vorbei; sehr gut ist sie geworden die Fausterei. Nach dem Aus wegen der Pandemie kurz vor der Premiere, sich aufschwingen, wieder beginnen, sich Methoden überlegen, wie kann man proben und dann spielen ohne die Künstler zu gefährden; das erfordert Mut von allen. Das Wagnis hat sich vollends gelohnt!
Herausgekommen ist eine Inszenierung, die zu Beginn die Verzweiflung und Unzufriedenheit von Faust zeigt. Mephisto tritt als fein...er Herr mit Zylinder, hinterlistig, freundlich und ,,hilfsbereit'' auf. Mit dem Giftfläschchen wird Faust aus der Welt befördert. Der Prolog im Himmel besiegelt sein Schicksal, nun hat Mephisto Faust in seiner Gewalt...........wirklich?
Mephisto fährt eine Höllenoper auf und ,,lässt die Puppen tanzen'', Gestalten springen durch die Gegend, als Menschen zum Teil nicht zu erkennen. Mittendrin das schüchterne aufrichtige Gretchen, Faust muss doch nur zugreifen.....
Das Musikalische, sei es gespielt oder gesungen passt hervorragend in das Gesamtkunstwerk hinein. Es ist ein Augen- und Ohrenschmaus zum immer wieder genießen. Da passiert so viel auf der Bühne, dass man immer wieder von neuem mitgerissen wird.
Besonders an die jungen Leutchen nah und fern; ich sags euch diesen FAUST habt auch ihr gern.
Noch gibt es Karten, aber überlegt nicht zu lange....
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